Alles was Sie zu unserem
Erfassungsbogen wissen müssen.

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Der gängige Weg
Vorerfassen für den Heizungsbauer.

1. Der Ablauf

  1. Sie füllen aus, was Sie können.
  2. Der Heizungsbauer kontrolliert und ergänzt die letzen,fehlenden Angaben.
  3. Wir kümmern uns um die Berechnung und schicken diese wieder an Ihren Heizungsbauer zu.

2. Sie können fast alles ausfüllen...

Sie können alle Daten vorausfüllen außer die folgenden Felder:

  • Angabe der Rohr-Nennweite
  • Heizkreislänge
  • Angaben zum Ventilkopf
  • Infos bzgl. der Fußbodenheizung
 

Diese wird nur der Heizungsbauer ausfüllen können. Bei allen anderen Feldern können Sie bereits schon einmal vorausfüllen, sodass der Heizungsbauer am Ende nur noch einmal kontrollieren muss. 

Wichtig: Das spart dem Heizungsbauer wichtige Zeit, was Ihnen am Ende auch nur hilft.

3. Unsere Hilfestellungen für die Heizkörpererfassung

Videooverlay (2)

Um einen präzisen hydraulischen Abgleich (Verfahren B) durchführen zu können, benötigen wir detaillierte Angaben zu Ihren Heizkörpern. Bitte gehen Sie Raum für Raum vor und verwenden Sie dieselben Bezeichnungen wie in Ihrem Grundriss.

Grundsätzliche Messregeln

Messen Sie bitte stets die Bauhöhe (Gesamthöhe von Unterkante bis Oberkante) und die Baubreite (Gesamtlänge) bzw. Bautiefe des Heizkörpers in Millimetern (mm).

1. Flachheizkörper (Plattenheizkörper)

Dies sind Heizkörper mit einer glatten oder profilierten Vorderfront.

  • Messen: Bauhöhe und Baubreite in mm.

  • Typ bestimmen: Schauen Sie von oben (durch das Gitter) oder von der Seite in den Heizkörper. Zählen Sie die wasserführenden Platten und die Konvektionsbleche (Wellenbleche dazwischen).

  • Typ 11: 1 Platte, 1 Blech (ca. 60 mm tief)

  • Typ 21: 2 Platten, 1 Blech (ca. 70 bis 80 mm tief)

  • Typ 22: 2 Platten, 2 Bleche (ca. 100 mm tief)

  • Typ 33: 3 Platten, 3 Bleche (ca. 155 mm tief)

  • Eintrag: Typ (zum Beispiel 22), Höhe, Breite.

 

2. Gliederheizkörper (Rippenheizkörper)

Der klassische Heizkörper, bestehend aus einzelnen, aneinandergereihten Gliedern.

  • Material: Prüfen Sie, ob es sich um Guss (raue Oberfläche, sehr schwer) oder Stahl (glatte Oberfläche) handelt.

  • Messen: Gesamthöhe und Tiefe eines einzelnen Glieds in mm.

  • Zählen: Notieren Sie die Gesamtanzahl der Glieder (Rippen).

  • Eintrag: Material, Anzahl der Glieder, Höhe, Tiefe.

 

3. Stahlrohrradiator (Röhrenheizkörper)

Besteht aus senkrechten Stahlrohren, die oben und unten verschweißt sind (oft als Säulen hintereinander angeordnet).

  • Messen: Gesamthöhe und Gesamttiefe in mm.

  • Zählen: Notieren Sie die Anzahl der Glieder (Elemente) und die Anzahl der Säulen pro Glied (meist 2 bis 6 Säuler).

  • Eintrag: Anzahl der Glieder, Säulenanzahl, Höhe, Tiefe.

 

4. Handtuchheizkörper (Badheizkörper)

Meist leiterartige Heizkörper, die vorwiegend im Badezimmer verbaut sind.

  • Messen: Gesamthöhe und Gesamtbreite in mm.

  • Eintrag: Höhe, Breite.

4. Wir haben keine Grundrisse was sollen wir tun?

Für eine präzise Heizlastberechnung und den optimalen hydraulischen Abgleich sind Raummaße unverzichtbar. Sollten Sie keine aktuellen Grundrisse zur Hand haben, führen meist diese drei klassischen Wege schnell zum Ziel:

  • Kurzer Check der Unterlagen: Oft verstecken sich Pläne in der Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen), im Kaufvertrag oder im alten Versicherungsschein der Gebäudeversicherung.

  • Anfrage beim Bauamt: Ein Anruf beim zuständigen Bauordnungsamt ist oft erfolgreich; dort archivierte Bauakten können meist kurzfristig digital angefordert oder eingesehen werden.

  • Anfrage beim ursprünglichen Architekten oder Bauträger: Gerade bei Gebäuden, die nach 1970 gebaut wurden, sind die Planungsbüros oft noch aktiv. Eine kurze Recherche im Kaufvertrag nach dem Architekten kann sich lohnen; oft liegen dort die Pläne noch digital vor.

5. Die letzte Option: Der LiDAR-Scan (mit Vorsicht zu genießen)

Als moderne Alternative bietet sich die Erfassung mittels LiDAR-Technologie an. Dabei wird der Raum per Smartphone-Kamera dreidimensional abgetastet.

Wichtiger Hinweis: Wir raten von diesem Weg im Regelfall eher ab, sofern man nicht über Erfahrung verfügt. Ohne höchste Sorgfalt schleichen sich hier schnell Messfehler ein, die das Ergebnis der Heizlastberechnung verfälschen können.

Unsere Empfehlung: Entweder führen Sie den Scan extrem gewissenhaft durch und stimmen das Vorgehen kurz mit Ihrem Heizungsbauer ab und lassen Ihn die Ergebnisse überprüfen– oder Sie beauftragen direkt Team Noah, um das Aufmaß professionell und fehlerfrei für Sie zu erstellen.

Falls Sie den Scan dennoch selbst durchführen möchten, benötigen Sie ein Gerät mit integriertem LiDAR-Sensor.

Diese Geräte unterstützen die LiDAR-Technologie:

  • iPhone: Alle „Pro“- und „Pro Max“-Modelle ab der Generation 12 (z.B. iPhone 12 Pro, 13 Pro, 14 Pro, 15 Pro etc.).

  • iPad: iPad Pro 11″ und 12,9″ ab der Modellgeneration 2020.

So gehen Sie vor: Nutzen Sie das untenstehende Formular für eine Anfrage. Wir senden Ihnen daraufhin einen speziellen QR-Code zu. Sobald Sie diesen mit Ihrem LiDAR-fähigen Gerät scannen, öffnet sich direkt Doorbit (das Tool mit dem wir in Sachen LiDAR-Scan arbeiten), und Sie können mit der Erfassung Ihres Objekts beginnen.

Im nachfolgenden Bereich finden Sie zudem ein detailliertes Tutorials des Herstellers, die Ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie Sie die Software korrekt bedienen.

Beachten Sie: Sie werden nur den Scan vor Ort übernehmen, den Rest in der Software übernehmen wir. Und das Formular können Sie erst einreichen, wenn Sie bereits den Rest vom Bogen ausgefüllt und mit Ihrem Heizungsbauer abgestimmt haben.

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Team Noah kümmert sich um das Aufmaß

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